Pressebericht Kindermusical 2026

Kindermusical in Furtwangen Ritter Rost auf großer Fahrt
Siegfried Kouba 02.03.2026 - 12:15 Uhr  Schwarzwälder Bote

Mit einem Riesenerfolg wird die Aufführung des Kindermusicals „Ritter Rost auf großer Fahrt“ gekrönt. Alle kleinen und großen Akteure gaben ihr Bestes und sorgten mit Gesang, Tanz und „Äktschen“ für beste Unterhaltung. Foto: Siegfried Kouba

Schwarzwald-Harmonika-Orchester punktet bei der Aufführung in Furtwangen auf der ganzen Linie.

Einen sensationellen Erfolg konnte das Schwarzwald-Harmonika- Orchester (SHO) mit der Aufführung des Kindermusicals „Ritter Rost auf großer Fahrt“ verbuchen.

Man hatte mit rund 100 Besuchern gerechnet. Gekommen waren aber in die Festhalle ungezählte Gäste vom Baby bis zur Uroma. Sogar Stehplätze wurden rar. Für das Arrangement und die Regie sorgte Sabine Kienzler, die mit Uta Borho die musikalische Einrichtung bewirkte.

Die SHO-Dirigentin agierte am Keyboard, und zusammen mit dem Akkordeon-Ensemble plus Schlagzeuger wurde die instrumentale Begleitung geboten. Neben den Solisten stand die Chor-AG der Friedrichschule unter Leitung von Hanna Ganter zur Seite. Die kleinen Sängerinnen und Sänger schlüpften auch in die Rollen von Inselbewohnern, Fischen und Rittern.

Nach dem die SHO-Vorsitzende Brigitte Sauerburger die großen und kleinen Gäste begrüßte und Sabine Kienzler auf das „Akkordeon als Instrument des Jahres 2026“ hingewiesen hatte, wurde gestartet.

Sehnsucht nach Strandurlaub
Ritter Rost (Annika Weiß) wollte die Ferien genießen. Doch König Bleifuß (Erik Morys) in Begleitung von Schreiber Ratzefummel (Samuel Weiß) hatte alle Ritter einberufen, sodass Rost aus dem Schrottland flüchtete, um Strandurlaub zu erleben. Und so ging die abenteuerliche Reise per Schlauchboot los, bei der Drache Koks (Juliana Härter) und das Burgfräulein Bö (Juna Morys) mit von der Partie waren. Eine flotte Ouvertüre eröffnete das Musical, bis mit dem Song „Tief im Fabelwesenwald“ die Ausgangsposition klar wurde.

Das Drachenkind nörgelte und will was erleben. Karten schreiben war angesagt und der Song „Ansichtskartenschreibestress“ erklang mit „Liebe Tante Soundso“. Die friedliche Bootsfahrt beim munteren Gesang „Ferien“ war bald vorbei, denn Sturm kam auf, „Kolosseum, Mona Lisa, Pyramiden“ blieben auf der Strecke, und Koks, Bö und Rost landeten unter Wasser, wo man bei einem Riesenfisch mit einem Maul, so groß wie ein Garagentor eine „Walheimat“ fand.

Dann begegnete man Nessie (Amelie Weiß) mit „Das Tiefseepferd“, dem man mit „Nessie – ich werd dich nie vergessi“ huldigte. Man verließ des Drachen Cousinchen und wurde von einem Luxusliner aufgenommen und nach Hause ging es mit „Ich packe meinen Koffer ein – mit Haus und Maus und Ziegelstein“.

Nicht das Meer brauste, sondern tosender Beifall des Publikums brandete auf. Es wurde gejohlt, nach Zugabe gerufen und Jubelpfiffe ertönten. Nochmals erklangen „Nessie“ und „Ich packe meinen Koffer ein“. Schließlich konnte Sabine Kienzler den rund 50 Akteuren, den Erzählerinnen Carmen Futo und Anna Kaltenbach, den Technikern Rainald Holler und Florian Weiß sowie den Bühnenbildner Björn Härter, Andreas und Stefanie Morys und Helmut Winterhalder sowie allen Helfern und Sponsoren danken.

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