Kreistreffen in Gütenbach

Anläßlich des 50jährigen Jubiläums des Akkordeonspielrings Gütenbach trafen sich am Sonntag, den 9. Mai 2010 die Vereine aus der Kreisvereinigung Donaueschingen in Gütenbach.

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SHO Furtwangen  

 

Vereine widmen Konzert dem Akkordeon

 

Mit drei Gastvereinen gestaltete der Gütenbacher Akkordeonspielring ein unterhaltsames Konzert zum Kreistreffen des Verbandes

Bild: Andreas Trenkle

Gütenbach (ate) Zum 50-jährigen Bestehen des Akkordeonspielrings Gütenbach trafen sich die Akkordeonvereine in Gütenbach zum Kreistreffen. Von den zehn Vereinen der Harmonika-Kreisvereinigung Donaueschingen kamen jedoch nur drei. Die ausrichtenden Gütenbacher waren mit der Bewirtung der Gäste beschäftigt und überließen das Musizieren den Gastvereinen aus Furtwangen, Vöhrenbach und Linach.

Das Kuriose bei diesem Nachmittagsprogramm: Ein Mann war von Anfang bis Ende auf der Bühne. Jürgen Heine ist nämlich Schlagzeuger aller drei Vereine. Er musste in den Pausen nur die Vereinsweste wechseln.

Das Schwarzwald-Harmonikaorchester aus Furtwangen eröffnete das Konzert. Geboten wurde zum Einstieg das konzertante Musikstück „Spanische Skizzen“. Damit nehmen die Furtwangen nächstes Wochenende am World Music Festival in Innsbruck teil. Weiter spielten sie auch unterhaltsame Stücke wie „Heal the world“ von Michael Jackson, aber auch einen Italo-Pop-Hitmix sowie „One moment in time“. Als Dirigentin stand Uta Borho am Pult.

Ohne Dirigent stand der Harmonikaverein Vöhrenbach auf der Bühne. Der musikalische Leiter war am Abend zuvor verabschiedet worden. Aus dem Orchester heraus übernahm Praxedis Dorer die Führung. Die Vöhrenbacher boten zum Beispiel „Misteriosa Venezia“, „Souvenier de Suisse“ und „Gigolo“.

 (Südkurier vom 11. Mai 2010/Andreas Trenkle)

 

Wettstreit nach Noten beim Jubiläum des Akkordeon-Spielrings


 Gütenbach. Das JubiläumsWochenende des Akkordeon-spielrings war am Sonntag geprägt durch Frühschoppenkonzert, viel Musik unddie Akkordeonparade der Kreisvereinigung.

Hatten sich die Gütenbacher Vereine beim Festakt besonders erkenntlich gezeigt, so legte die Musikkapelle noch nach, um die Verbundenheit mit dem Jubelverein zu dokumentieren. Herzlich hieß Hans-Peter Wehrle Akteure und Gäste im Namen des Akkordeon-Spielrings willkommen.

Unter Leitung von Christian Manciu wurde zur Mittagszeit aufgespielt. Titel wie die Polka »Böhmischer Traum«, ein Schlagermix mit »Oldies Spectaculair«, »Boney M. Superhits«, »Marsch der Medici« oder »Erinnerungen an Sao Paolo« erklangen. Gelungen war das Benny Goodman-Potpourri und auch das Badner-Lied durfte nicht fehlen.

Am Nachmittag gab es einen Wettstreit nach Noten der Akkordeonvereine »Wälderbuebe« Linach, Schwarzwald-Harmonika-Orchester Furtwangen (SHO) und des Harmonikavereins Vöhrenbach. Sie gehören wie sieben weitere Vereine zur Kreisvereinigung Donaueschingen, in deren Namen Andreas Trenkle »die lieben Akkordeon-Freunde« begrüßte.

Herzlich hieß Bürgermeister Rolf Breisacher alle Anweseden willkommen. Auch seine Mutter war erschienen, mit der der Rathaus-Chef die besten Wünsche für alle Mütter verband. Er freute sich über die Kontaktpflege der Vereine untereinander und dass erstmals das Kreistreffen in Gütenbach stattfindet. Breisacher wies auch auf den Wandel in der Akkordeonmusik von volkstümlicher Tradition zu orchestraler Konzerten hin.

Eine Besonderheit bot das SHO mit dem Titel »Spanische Skizzen«, ein Werk das bei einem Festival in Innsbruck vorgetragen wird. Unter der Stabführung von Uta Borho erklang das interessante dreisätzige Stück mit verträumter Serenade, empfindsamen Bolero und feurigen Zigeunertanz, wobei auch hier die Kastagnetten nicht zu überhören waren. Mit auf dem Programm standen neben anderen »Heal the World« mit Elektronium-Solo und »Italo Pophits«, die beliebte Titel hören ließen. Brigitte Sauerburger sorgte für die gekonnte Ansage.

Ohne Dirigent mussten die Vöhrenbacher Musikanten auskommen. Praxedis Dorer nahm vom ersten Pult aus die Leitung und moderierte das Programm, das von »Misteriosa Venezia« über »Souvenir de Suisse« bis hin zu »There is no bussines« und zum »Gigolo« reichte.

Oliver Albrecht hatte bekannte und beliebte Stücke der »Wälderbuebe« ausgewählt, so »The Lions sleep tonight«, »Ich war noch niemals in New York«, »Schwabenmädel« und »California Dreaming«. Fleißig war das Küchenteam der Gastgeber. Eine reichhaltige Kuchentheke sorgte für viele Leckereien.

Von Siegfried Kouba

(Schwarzwälder Bote vom 11. Mai 2010)