Kurkonzert am 10. Juni 2009 in Schönwald

Musiker des Schwarzwald-Harmonika-Orchesters Furtwangen entlocken ihren Instrumenten vielseitige Töne und erhielten viel Applaus beim Konzert in der Uhrmacher-Ketterer-Halle.

Akkordeons bezaubern mit Vielfalt

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Musiker des Schwarzwald Harmonika Orchesters Furtwangen entlocken ihren Instrumenten vielseitige Töne und erhielten viel Applaus beim Konzert in der Uhrmacher-Ketterer-Halle. 
Foto: Barker

Schönwald (chb) Das Meer von Akkordeons brachte eine Woge der Begeisterung über das Publikum in der Uhrmacher-Ketterer-Halle.

Eines der ältesten und größten Akkordeon-Orchester im Schwarzwald-Baar-Kreis, das Schwarzwald-Harmonika-Orchester Furtwangen, verwöhnte die Zuhörer mit einem vielfältigen und unterhaltsamen Repertoire. Von der Klassik über volkstümliche Weisen, flotte Märsche bis hin zu rasanten Pophits war für jeden etwas dabei.

Die Akkordeonisten glänzten unter der Leitung von Dirigentin Uta Borho. Borho ist Bezirksdirigentin im Schwarzwald-Baar-Heuberg und leitet das Orchester bereits seit mehr als zehn Jahren. Seit mehr als 25 Jahren ist sie auch Mitglied im deutschen Harmonikaverband. „Zum nächsten Wertungsspiel gehen wir wieder nach Innsbruck“, bestätigte Borho die Absicht, sich mit ihrem Orchester wieder mit einer großen internationalen Konkurrenz zu messen.

Die Musiker zauberten eine Reichhaltigkeit von Tönen und Klängen, die auch anspruchsvollen Stücken gerecht werden konnte. Sie entlockten ihren Instrumenten so überraschend vielseitige Klänge, die von einem noch größer besetzten Orchester erwartet würden. Von harten Stakkati bis sanften, weichen Melodien zogen sie die Zuhörer in ihren Bann. Herausragend unter den unterhaltsamen Weisen waren der für Akkordeon adaptierte langsame Tango „Oblivion“ von Astor Piazolla und das sensible Solo von Karin Kienzler. Das Publikum dankte mit großem Beifall und begleitete auch die zwei durch heftigen Applaus erlangten Zugaben mit lautstarkem Klatschen.

Südkurier vom 13. Juni 2009