Moderne Rhythmen in der Akkordeonszene

Verbandspräsident Ernst Pfister überreichte Ehrennadeln des Deutschen Harmonikaverbandes

Oberes Bregtal. Mit dem Kreistreffen der Harmonikakreisvereinigung (HKV) Donaueschingen endeten die Jubiläumsfeierlichkeiten des SHO Furtwangen zum 75. Geburtstag. Eine besondere Ehre wurde Maria Dold aus Vöhrenbach und Edgar Grieshaber aus Furtwangen zuteil, denn der Präsident des Deutschen Harmonikaverbandes Ernst Pfister überreichte hohe Ehrungen.

Moderne Rhythmen in der Akkordeonszene

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Verbandspräsident Ernst Pfister überreichte Ehrennadeln des Deutschen Harmonikaverbandes

Oberes Bregtal. Mit dem Kreistreffen der Harmonikakreisvereinigung (HKV) Donaueschingen endeten die Jubiläumsfeierlichkeiten des SHO Furtwangen zum 75. Geburtstag. Eine besondere Ehre wurde Maria Dold aus Vöhrenbach und Edgar Grieshaber aus Furtwangen zuteil, denn der Präsident des Deutschen Harmonikaverbandes Ernst Pfister, gleichzeitig Wirtschaftminister des Landes Baden-Württemberg und stellvertretender Ministerpräsident, überreichte hohe Ehrungen. Nach 22 jähriger Tätigkeit als Schatzmeisterin der Kreisvereinigung Donaueschingen erhielt Maria Dold die Ehrenamtsplakette des DHV und Edgar Grieshaber die Ehrenmedaille in Gold. „Was machen wir mit dem Mann, er hat alle Ehrungen, die es bereits gibt" gab Ernst Pfister die Problematik wieder, die beim DHV für Wirbel gesorgt hatte. Schließlich spielt Edgar Grieshaber seit 50 Jahren Akkordeon, übte unzählige Ämter beim Handharmonikaclub Rohrbach aus und war 22 Jahre in der Kreisvorstandschaft tätig, alleine 17 Jahre als Vorsitzender. Dafür wurde er von Andreas Trenkle zum Ehrenvorsitzenden der Kreisvereinigung ernannt.

Auch der DHV feiere in wenigen Tagen sein 75. jähriges Bestehen, gab Ernst Pfister bekannt. Die Gründungsstätte der Akkordeonszene im Jahr 1931 sei zwischen Furtwangen und Villingen gelegen, weshalb er auch sehr gerne nach Furtwangen gekommen sei. Aus den damaligen elf Gründern seien heute 140000 Mitglieder geworden, bei 3500 Orchestern und Ensembles. Dass sich die Akkordeonszene aufgeschlossen und modern zeigt, davon konnten sich die Gäste beim Kreistreffen überzeugen. Neue Rhythmen lösen die früher so typische Walzer-Polka-Marsch-Literatur ab, junge Komponisten sorgen für moderne Stücke, die gerne gespielt und gehört werden.

Nacheinander nahmen die Kreisvereine auf der Bühne Platz. Beim Jubiläumsverein präsentierte sich das Ensemble des SHO, im Anschluss der Harmonikaverein Vöhrenbach unter Leitung von Axel Traub, das Akkordeonorchester Blumberg mit Kai Armbruster am Dirigentenpult und der Akkordeon-Spielring Gütenbach, erstmals mit Michael Fehrenbach als musikalischem Leiter. Mit der größten Gruppe wartete Dirigent Oliver Albrecht auf, denn der Harmonikaverein „Wälderbuebe Linach" füllte mit 35 Personen die Bühne aus. Der Handharmonika-Club Edelweiß Rohrbach musizierte unter Leitung von Beate Ferst und der Akkordeonverein Brigachtal mit Sabine Kölz beendete den musikalischen Nachmittag.

Mit Blumen beziehungsweise Wein für die Dirigenten dankte der Kreisvorsitzende Andreas Trenkle den teilnehmenden Vereinen und Gästen.

Fotos und Bericht: Praxedis Dorer