Furtwangen (cha) Harmonie kennzeichnete die Jahreshauptversammlung des Schwarzwald-Harmonika-Orchesters (SHO) Furtwangen im Gasthaus „Bad“. Die Zahl der Musiker blieb konstant, die Jugendabteilung verzeichnete Zuwachs, wie aus den Jahresberichten hervorging. Die 38 aktiven Musiker werden von 165 passiven Mitgliedern unterstützt. 25 Jugendliche sind in der Ausbildung und spielen zum Teil schon im Jugendorchester, legte Sabine Kienzler dar.
„Sehr zufrieden“ äußerte sich Dirigentin Uta Borho mit den Leistungen des SHO. Stolz sei sie darauf, dass in der Höchststufe zwei „ziemlich schwere Stücke“ einstudiert und beim Jahreskonzert gemeistert wurden. In diesem Jahr wird ein Traum der Dirigentin erfüllt, das Schwarzwald-Harmonika-Orchester wird sich im Mai beim Wertungsspielen in Innsbruck internationaler Konkurrenz stellen.
Den guten Zusammenhalt im Verein und die aktive Mitarbeit vieler Helfer lobte die Vorsitzende Brigitte Sauerburger in ihrem Jahresrückblick. Ausführlich ließ Schriftführerin Brigitte Weißer das Jahr 2009 Revue passieren. Das Orchester traf sich zu 37 Proben und zehn Auftritten. Mit 84,8 Prozent war der Probenbesuch nach Auskunft der Dirigentin erfreulich. Brigitte Weißer hatte keinen einzigen Antritt versäumt.
Erfolgreich war das Jahr auch in finanzieller Hinsicht, berichtete Kassierer Peter Ambs. Wichtigste Einnahmequelle ist der Trödlermarkt. Allerdings wird in diesem Jahr die Reise nach Innsbruck ein Loch in die Kasse reißen, denn Zuschüsse vom Verband sind dafür nicht zu erwarten.
Die Wahlen brachten keinerlei Veränderungen im Führungsgremium. Brigitte Sauerburger bleibt Vorsitzende, ihre Stellvertreterin ist weiterhin Corinna Höflich. Brigitte Weißer wurde als Schriftführerin bestätigt, Peter Ambs verwaltet weiterhin die Kasse. Stefanie Morys bleibt Jugendleiterin. Helmut Winterhalder ist offiziell Zeugwart, in der Realität der „Mann für alle Fälle“, vom Musiker bis zum Fasnet-Manager des Vereins.
Ein weiterer musikalischer Höhepunkt des Jahres 2010 wird am 9. Oktober das Jahreskonzert sein, das die Harmonika-Spieler als „Spanische Nacht“ präsentieren.
Christa Hajek/Südkurier 23.03.2010